Jeder Klick ein Kick – Stoppt den Content-Wahnsinn

Stoppt den Content-Wahnsinn und entspannt euch

Besser wenig von dem Guten, als zu viel von dem Schlechten…

Was müssen die Kunden sich heute an Informationen gefallen lassen. Täglich werden sie bombardiert mit Videos, Blogtexten, Newslettern, Werbebriefen, Umfragen. Jeder Marketer will am Ende eine Interaktion mit dem Kunden auslösen. Der Kunde soll auf Instagram kommentieren, Beiträge liken, Posts teilen und im Shop kaufen.

Wie geht es euch damit?

Aber wie sieht es auf der anderen Seite aus? Bei euch, die den Content produzieren. Wie geht es euch damit?

Fragt ihr euch, wo soll ich mich präsentieren? Facebook und Instagram? Oder nur Instagram? Was ist mit Xing und LinkedIN. Und dann ist da ja auch noch Youtube. Also dann mal ran und alle Kanäle bespielen. Ihr kommt euch vor wie ein Zirkusakrobat, der versucht mit neun Bällen gleichzeitig zu jonglieren. Hängt ständig an eurem Smartphone, checked Nachrichten, kontrolliert Likes, Kommentare und Follower.

Jeder Klick ein Kick

Bleiben die Likes und Kommentare aus oder verliert ihr Follower, dann ärgert ihr euch. Ihr fragt euch, was ist falsch gewesen? Setzt euch unter Druck. Der nächste Post muss unbedingt besser werden. Die Likes, Kommentare und Follower sollen steigen.

Was für ein Kick und Erfolg, wenn ein neuer Follower dazu kommt oder endlich jemand kommentiert. Und jetzt ist es auch wieder Zeit für ein neues Youtube-Video. Wie machen das die ganzen anderen erfolgreichen Instagramer? Die haben immer so tolle Ideen. Wie machen die das nur, dass sie mehrere Tausend Follower haben?

Na, merkt ihr, in was für einen Stress ihr kommt? Ihr bewegt euch am Rande des digitalen Burnouts. Es ist Zeit die Contentstrategie zu überdenken, Zielgruppe zu fokussieren und sich zu positionieren.

Während ihr auf allen digitalen Kanälen versucht Kundennähe herzustellen, entfernt ihr euch von euren Kunden. Sie sind gelangweilt. Sie übersehen euch oder klicken genervt weg statt drauf. Ihr geht in der Masse unter.

Deshalb steigt um auf Klasse statt Masse

Produziert lieber wenig, aber dafür guten Content. Prüft, ob ihr die richtigen Kanäle für eure Kommunikation benutzt. Ihr müsst nicht auf allen Hochzeiten tanzen. Jeder Kanal erfordert eine andere Art von Inhalten und spricht eine spezielle Zielgruppe an. Sucht euch die Plattform aus, die am besten zu euch und zu eurem Kunden passt. Und dann macht euch einen Contentplan, den ihr realistisch umsetzen könnt. Vor allen Dingen, wenn ihr alleine für euch arbeitet und keine Marketingabteilung habt, die das für euch übernimmt.

Nachhaltigen Content produzieren

Nachhaltigen Content produzieren um sich langfristig am Markt zu positionieren. Ein Erfolg wird sich einstellen. Aber langsam. Ein stetiges Wachstum ist gesünder. Nicht, dass euch die Puste ausgeht. Teilt es euch gut ein. Dabei dürft ihr mutig sein und verschiedene Dinge ausprobieren. Ja, und es darf euch Spaß machen.

Neben digital gibt es auch noch real

Ihr müsst nicht 1.000 Follower haben. Lieber eine kleine feine Fangemeinde, mit der ihr in echten Kontakt kommt. Fokussiert euch. Unterhaltet diejenigen, die sich wirklich für euch interessieren. Schafft einen Mehrwert. Und bleibt gelassen. Setzt euch nicht unter Druck. Denn am Ende überzeugt ihr mit eurer echten Persönlichkeit, im persönlichen Kontakt, im Gespräch, bei Netzwerktreffen, bei Kundenterminen.

Denkt daran – neben digital gibt es real – und das hat immer noch mehr Gewicht bei euren Kunden. Sorgt für ein gutes und gesundes Gleichgewicht.

Wie das geht? Ich zeige euch das gerne in meinem Workshop am 22. November von 9 bis 13 Uhr im Bürowerk Nordhorn.

P.S.: Wer statt Workshop lieber eine Einzelberatung oder eine Inhouse-Schulung zu dem Thema wünscht, dem mache ich ein individuelles Angebot. Gemeinsam entwickeln wir einen Contentplan, der zu deiner Strategie, Zielgruppe und deinem Unternehmen passt.

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